An zwei aufeinander folgenden Wochenenden präsentierte sich der I. Spielmannszug Rödemis kurz hintereinander auf großen Musikwettbewerben mit internationaler Beteiligung. Vorausgegangen waren intensive und harte Übungswochen zur Vorbereitung, die ihren Abschluss bei der öffentlichen Generalprobe vor über 200 Zuschauern auf dem Sportplatz beim Vereinsheim in Rödemis fanden. Gestärkt durch Zuspruch und Applaus des heimischen Publikums ging es dann auf Tour.

Erstes Ziel war Rastede in Niedersachsen, wo die 60. internationalen Musiktage stattfanden. Der Turnierplatz im dortigen Schlosspark war nicht nur ein idealer Wettbewerbsparcour, sondern auch Begegnungsstätte für 3200 Teilnehmer aus 10 Nationen, vertreten durch 64 Bands und Musikzüge.

Auf der Jahres-hauptversammlung des Spielmannszug & Jugendblasorchesters Rödemis e.V. wurde Jürgen Boe als 1. Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. Er führt damit den Verein für weitere zwei Jahre.

In seinem Bericht über die Vorstandsarbeit des letzten Jahres ging Boe noch einmal auf Höhepunkte des vergangenen Jahres ein, u.a. das 25-jährige Bestehen des Jugendblasorchesters sowie die erfolgreiche Teilnahme des I. Zuges am internationalen Musikwettbewerb im belgischen Hamont. Daneben würdigte er auch die Jugendarbeit im Verein und die Gewinnung und Ausbildung von zahlreichen Nachwuchsspielern.

Zu Beginn des neuen Jahres luden der Spielmannszug und das Jugendblasorchester Rödemis wieder zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang in Form eines Klönabends in ihr Vereinsheim ein.

Neben Bürgervorsteher und Bürgermeister der Stadt Husum waren nahezu 50 Vertreter der Fraktionen, Stadtverwaltung, Polizei, THW, NOSPA, der Rödemisser Schule und Vereine sowie Freunde und Förderer der Einladung gefolgt. Der Abend wurde eröffnet durch eine Abordnung des Jugendblasorchesters mit dem Hit "It´s My Life" von Bon Jovi, dem im Laufe des Abends noch weitere musikalische Einlagen folgten.

Der 1. Vorsitzende, Jürgen Boe, gab einen Rückblick auf die Vereinsereignisse des Jahres 2014, das mit dem Neujahrskonzert in der Theodor-Storm-Schule gemeinsam mit den Varde Garden aus Dänemark eröffnet wurde. Der I. Spielmannszug errang im belgischen Hamont erneut zwei erste Preise in der höchsten internationalen Wettbewerbsklasse, und eine neu formierte Drumband war mit ihrem Programm beim Musikfest in Heikendorf erfolgreich. Darüber hinaus reiste der I. Zug zu Auftritten in die Niederlande und nach Dänemark.

Das 100-jährige Jubiläum des Vereins Spielmannszug & Jugendblasor-chester Rödemis e.V. im vergangenen Jahr ist noch nicht vergessen, und schon wieder gab es Anlass, im südlichen Husumer Ortsteil zu feiern:
Das Jugendblasorchester Rödemis konnte am 27. September 2014 sei-nen 25. Geburtstag begehen und hatte zu einem großen Konzertabend in die Rödemisser Schule eingeladen, wo der 1. Vorsitzende, Jürgen Boe, viele Mitglieder, Eltern und Ehemalige sowie Freunde und Förderer des Vereins begrüßen konnte.

In den letzten Wochen war der I. Spielmannszug Rödemis zweimal auf Tour und nahm an internationalen Großveranstaltungen teil. Am Pfingstwochenende gingen die 40 Spielleute bereits zum 13. Mal beim Marsch- und Showwettstreit in der belgischen Stadt Hamont an den Start. Vor starker Konkurrenz aus Belgien, Österreich, den Niederlanden und Deutschland behauptete sich der Spielmannszug in der höchsten Wertungsklasse mit jeweils 1. Preisen. In der Marschwertung wurden 83,70 Punkte und in der Showwertung 85,25 Punkte erreicht.

Am 11. Juni 2014 war es wieder so weit: Im Rahmen der Rödemisser Festwoche fand der „Abend der Blasmusik“ im Festzelt statt. Abermals wurde unser Jugendblasorchester dabei von den befreundeten Musikern vom Feuerwehr-Musikzug Hattstedt-Wobbenbüll sowie vom Musikzug Eiderstedt unterstützt.

Bereits eine Woche vor dem Konzert fanden sich die Spielleute zur gemeinsamen Probe in der Iven- Agßen-Schule Rödemis ein. Alle mussten ordentlich zusammenrücken, denn bei so vielen Musikern wurde es ganz schön eng in der Aula. Schließlich aber hatte jeder einen Sitzplatz gefunden und die Probe konnte beginnen. Dabei war schon nach wenigen Minuten klar: es würde ein tolles Konzert werden, denn nicht nur Dirigent Bertalan Frenczel war von dem satten Orchesterklang überrascht, auch die Spieler hatten ihre Freude an der Musik.